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FÖF – Freiwillig Ökonomischer Friedensdienst

Apr. 28, 2026 | Allgemein

Foto von Walls.io auf Unsplash

Ein Jahr für den Frieden: Der Freiwillige Ökumenische Friedensdienst der Landeskirche Baden

Was kommt nach der Schule oder Ausbildung? Für viele junge Menschen ist diese Frage mit Unsicherheit verbunden – aber auch mit der Chance, neue Wege zu gehen. Eine besonders sinnstiftende Möglichkeit bietet der Freiwillige Ökumenische Friedensdienst (FÖF) der Evangelischen Landeskirche in Baden. Dieses Programm verbindet persönliches Wachstum mit internationalem Engagement für Frieden und Verständigung.


Ein Freiwilligendienst mit globaler Perspektive

Der FÖF richtet sich an junge Erwachsene zwischen etwa 18 und 27 Jahren, die bereit sind, für rund zwölf Monate ins Ausland zu gehen. Jedes Jahr werden etwa 30 Freiwillige in verschiedene Länder  wie  Italien, Rumänien, Argentinien, Paraguay entsendet.

Die Einsatzstellen sind vielfältig: soziale Einrichtungen, Bildungsprojekte, Gemeinden oder Unterkünften. Dabei geht es nicht nur um „Hilfe leisten“, sondern vor allem um gegenseitiges Lernen, interkulturellen Austausch und das Erleben globaler Zusammenhänge.


Frieden praktisch leben

Der Begriff „Friedensdienst“ ist hier wörtlich zu verstehen. Der FÖF versteht sich als Beitrag zur Völkerverständigung und zur Förderung eines friedlichen Miteinanders. Freiwillige setzen sich aktiv mit Fragen von Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Zusammenleben auseinander – sowohl im Alltag ihrer Projekte als auch in begleitenden Seminaren.


Welche Organisation macht das FÖF

Organisiert wird das Programm von der sogenannten „Arbeitsstelle Frieden“ innerhalb der badischen Landeskirche. Diese begleitet die Teilnehmenden intensiv: vor der Ausreise, während des Aufenthalts und auch nach der Rückkehr.


Lernen, wachsen, Verantwortung übernehmen

Ein Freiwilligendienst im Ausland ist immer auch eine persönliche Reise. Neue Kulturen, fremde Sprachen und ungewohnte Lebensbedingungen fordern heraus – und fördern gleichzeitig Selbstständigkeit, Offenheit und Verantwortungsbewusstsein.

Die Freiwilligen leben oft unter einfachen Bedingungen und arbeiten eng mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Dadurch entstehen echte Begegnungen auf Augenhöhe. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen und globale Solidarität zu stärken.


Mehr als ein Auslandsjahr

Der FÖF ist kein klassisches „Gap Year“, sondern ein Bildungs- und Friedensprojekt. Neben der praktischen Arbeit nehmen die Freiwilligen an Seminaren teil, reflektieren ihre Erfahrungen und setzen sich mit gesellschaftlichen und politischen Themen auseinander.

Viele ehemalige Teilnehmende berichten, dass dieses Jahr ihr Denken nachhaltig verändert hat – sei es in Bezug auf globale Ungleichheiten, persönliche Lebensziele oder ihr Engagement in der Gesellschaft.

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