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Die schulische Ausbildung – Berufe lernen im Klassenzimmer

Mai 21, 2025 | Allgemein

Bild: Nathan Cima / Unsplash Lizenz

Die schulische Ausbildung ist eine Alternative zur dualen Ausbildung und findet überwiegend oder vollständig an einer Schule statt. Sie wird meist an Berufsfachschulen, Fachschulen oder Berufskollegs angeboten und bereitet gezielt auf bestimmte Berufe vor – vor allem im sozialen, gesundheitlichen, künstlerischen oder technischen Bereich.

Was ist eine schulische Ausbildung?

Im Gegensatz zur dualen Ausbildung, bei der man im Betrieb arbeitet und an bestimmten Tagen die Berufsschule besucht, findet die schulische Ausbildung Vollzeit an einer Berufsfachschule oder Fachschule statt. Praktische Anteile, etwa durch Praktika, sind in der Regel integriert, aber es gibt keinen festen Ausbildungsbetrieb.

Typische schulische Ausbildungsberufe sind:

  • Erzieher/in
  • Pflegefachfrau/Pflegefachmann
  • Physiotherapeut/in
  • Gestaltungstechnische/r Assistent/in
  • Fremdsprachenkorrespondent/in

Aufbau und Dauer

Die Dauer der schulischen Ausbildung hängt vom gewählten Beruf ab – sie liegt meist zwischen 2 und 3,5 Jahren. Der Unterricht umfasst sowohl theoretische Fachinhalte als auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch, Englisch oder Politik. Zusätzlich absolvieren die Schüler*innen häufig mehrwöchige Praktika in Einrichtungen, um Praxiserfahrung zu sammeln.

Wie läuft das ohne festen Ausbildungsbetrieb ab?

Bei der schulischen Ausbildung hast du in der Regel keinen festen Ausbildungsbetrieb, wie es im dualen System der Fall ist. Du bist also nicht angestellt bei einem Unternehmen und bekommst meist auch keine Ausbildungsvergütung.

Allerdings bedeutet das nicht, dass du gar keine Praxis im Beruf bekommst. Viele schulische Ausbildungen beinhalten Pflichtpraktika.

Was sind die Vor- und Nachteile einer schulischen Ausbildung?

Vorteile:

  • Gezielte Vorbereitung auf den Beruf
  • Oft kleinere Klassen und intensive Betreuung
  • Gute Möglichkeit für Menschen, die lieber im schulischen Umfeld lernen

Nachteile:

  • Keine Ausbildungsvergütung (Ausnahmen wie Pflegeberufe möglich)
  • In vielen Fällen müssen Schulgeld oder Materialien selbst bezahlt werden
  • Weniger direkte betriebliche Erfahrung

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