Die Schul- und Fortbildungsangebote der Region suchen in ihrer Bandbreite bundesweit ihresgleichen. Alle relevanten Schularten sind hier vertreten; zum Teil bieten sie sogar national einmalige bzw. führende Alleinstellungsmerkmale.
Die individuell empfundene Lebensqualität wird von vielen Faktoren beeinflusst. Wichtig ist den meisten Menschen, welche Bildungsangebote sie und gegebenenfalls ihre Kinder in ihrer Nähe vorfinden. Auch in dieser Hinsicht hat die Region „Odenwald-Tauber“ vieles zu bieten.
Alleine der Main-Tauber-Kreis zählt fast 6 000 Schülerinnen und Schüler und drei berufliche Schulzentren. Bildung ist einer der Investitionsschwerpunkte des Landkreises. Beispielsweise seien genannt der Neubau eines Werkstattgebäudes für die gewerbliche Schule, der Neubau eines Fachraumzentrums und die Generalsanierung des Theoriegebäudes der Gewerblichen Schule und der Beruflichen Schule für Ernährung, Pflege und Erziehung (jeweils in Bad Mergentheim). Bereits geplant ist die Generalsanierung des Beruflichen Schulzentrums Wertheim.
Regionales Übergangsmanagement
Erwähnenswert ist auch der Bildungsgang „AVdual“ (Ausbildungsvorbereitung dual). Damit werden schulpflichtige Jugendliche, die im Anschluss an den Besuch der all-
gemeinbildenden Schule noch Förderbedarf haben, über eine duale Ausbildungsvorbereitung zu einer Ausbildung geführt. AVdual ist Teil des regionalen Übergangsmanagements.
Der Main-Tauber-Kreis ist seit 2020 Modellregion für die Neugestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf in Baden-Württemberg. Um mehr Schulabgänger direkt in Ausbildung und Beruf übergehen zu lassen, erhalten schwächere Jugendliche individuelle Unterstützung.
Bundesweite Bekanntheit
Sportinternate in der Trägerschaft des Landessportverbandes Baden-Württemberg schaffen optimale Rahmenbedingungen für jugendliche Leistungssportler zur Vorbereitung auf spätere Spitzenleistungen. Der Bundesstützpunkt Fechten in Tauberbischofsheim genießt bundesweite Bekanntheit.
In Familienklassen, wie sie z.B. an der St. Bernhard-Schule (Bad Mergentheim) geführt werden, lernen Kinder voneinander. Sie wachsen,
indem sie selbst „lehren“, und das Einüben von Ritualen und Regeln geschieht durch das Vorbild der Älteren.



