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Social Media im Berufsleben hat seine Chancen und Risiken. Durch die Nutzung können Unternehmen ihre Kunden erreichen und Produkte bewerben. Dadurch wird es möglich, sich einfacher zu vernetzen und bei jüngeren Zielgruppen schneller Aufmerksamkeit zu gewinnen.
Ist es ein Segen oder wohl eher eine Stolperfalle?
Durch die richtige Nutzung und eine gute Strategie können soziale Medien als Wettbewerbsvorteil eingesetzt werden. Außerdem können sich Unternehmen so präsentieren, dass sie neue Bewerbungen für freie Stellen oder Ausbildungsplätze erhalten. Die Stolperfallen wie Datenschutz, Urheberrecht und der Umgang mit negativem Feedback sind allerdings nicht zu unterschätzen. Gerade Datenschutz und Urheberrecht sind wichtige Themen, bei denen fundierte Kenntnisse nötig sind, bevor der Start in den sozialen Medien gelingt. Außerdem kann ein unbedachter oder provokanter Post dem Arbeitgeber erheblichen Reputationsschaden zufügen.
Ist Social Media für deine Bewerbung relevant?
Ja, denn durch Networking über LinkedIn oder Xing kannst du berufliche Kontakte knüpfen. Außerdem können Unternehmen durch deine Accounts auf dich aufmerksam werden und dich anwerben. Auf der anderen Seite können sich Arbeitgeber anhand deiner Posts, Likes und Kommentare ein Urteil über dich bilden. Daraus wird schnell klar, wie du tickst, was deine Interessen sind und welche Ansichten du teilst. Vergiss nicht den Spruch: „Das Internet vergisst nie!“ Es wäre doch schade, wenn dein Traumjob wegen Beiträgen oder Kommentaren auf Social Media auf der Kippe steht, oder?
Tipps:
· Regelmäßige Schulungen – Sie helfen, immer auf dem neuesten Stand zu sein.
· Nicht zu präsent sein – Wer zu oft das Gesicht des Unternehmens ist, macht die Firma von sich abhängig. Das kann Konsequenzen für den Betrieb haben, zum Beispiel bei einer Kündigung.
· Inspiration bei anderen suchen – Was posten andere, was kommt gut an?
· Niemanden nachmachen – Wer möchte schon jemandem folgen, der einen anderen Account kopiert?

